Die Reisejournalistin Sofia Yablonska

»​Wie weit ist es bis ins Deutsche?«​

Der internationale Tag der Übersetzer*innen 2022
Die Reisejournalistin Sofia Yablonska
Foto: Kupido Verlag
Diese Veranstaltung ist beendet.
Veranstaltung beendet
Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Lesung
Vortrag
Veranstaltungssprachen
Deutsch
Ukrainisch, Niederländisch
Barrierefreier Zugang
nein
Öffentlich
ja

Am Freitag, den 23. September 2022, begehen wir in Schillers Gartenhaus den Internationalen Übersetzertag – ein weltweites Fest für Übersetzer*innen und Leser*innen.

Unter dem Titel »Wie weit ist es bis ins Deutsche?« laden Bettina Bach und Claudia Dathe um 19.00 Uhr zur aktiven Übersetzungsarbeit ein und gewähren einen Einblick in ihr spannendes Metier. Das Publikum darf sich auf interessante Fragen freuen: Welches Synonym ist das richtige, wann ist das richtige Wort gefunden und was müssen Übersetzer*innen alles wissen? Die Moderation übernimmt die Autorin Nancy Hünger.

Bettina Bach übersetzt aus dem Französischen und dem Niederländischen. Da das Niederländische eng mit dem Deutschen verwandt ist, findet der Übersetzer schnell eine elegante Lösung. Das Ukrainische, aus dem Claudia Dathe überträgt, ist mit dem Deutschen nur entfernt verwandt, zudem nutzt es das kyrillische und nicht das lateinische Alphabet. Also muss die Übersetzung sehr kompliziert sein ‒ so würde man meinen. Ob das tatsächlich stimmt, können die Besucher*innen gemeinsam mit den Gläsernen Übersetzerinnen erproben, indem sie im Dialog mit den Übersetzerinnen an der Übertragung aktueller Projekte mitarbeiten. 

Bettina Bach übersetzt Astrid H. Roemer: Astrid H. Roemer, 1947 in Paramaribo (Suriname) geboren, schreibt auf Niederländisch und hat Romane, Theaterstücke und Gedichte veröffentlicht. 2016 erhielt die Autorin den P.C. Hooft Prijs, einen großen Literaturpreis der Niederlande und Belgiens, sowie 2021 den Prijs der Nederlandse Letteren, die größte Auszeichnung überhaupt. Astrid H. Roemer zählt zu den wichtigsten niederländischsprachigen Autorinnen.

Claudia Dathe übersetzt Sofia Yablonska: Sofia Yablonska, geboren 1907 in Hermaniv, Galizien, lebte von 1915 bis 1921 mit ihren Eltern in Russland. Nach ihrer Rückkehr emigrierte sie 1927 von Galizien nach Paris. Dort wurde sie zur Reiseschriftstellerin. 1950 kehrte sie mit Mann und Kindern nach Frankreich zurück und zog auf die Île de Noirmoutier in Frankreich, wo sie Villen entwarf und baute. Die ukrainische Schriftstellerin und Fotografin starb 1971 auf der Île de Noirmoutier.

»Übersetzer sind Weltenbummler der Literatur. Von den Büchern, die sie von ihren Reisen mitbringen, können sie deshalb so spannend erzählen, weil sie sie selbst geschrieben haben. Was andere geschaffen haben, erfinden sie in minutiöser Arbeit neu.« (Weltlesebühne e.V.)

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Weltlesebühne e.V. statt.

Der Eintritt ist frei!

Weiterführende Informationen:

https://www.weltlesebuehne.de/
http://www.letterenfonds.nl/en/nlf_translator/2/bettina-bach
http://www.translit-portal.de/uebersetzer/claudia-dathe/

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!